Korrekte Typographie – auch für LaTeX
Wieviel Abstand kommt vor das Prozentzeichen? Wann setzt man im Deutschen einen Gedankenstrich? Wo darf man das kaufmännische Und & setzen? Wo setzt man Satzzeichen und Fußnoten?
Die korrekte Rechschreibung von wissenschaftlichen Arbeiten übernimmt die automatische Rechtschreibprüfung. Aber eine gute wissenschaftliche Arbeit macht auch die Befolgung von typographischen Regeln aus.
Beim Abfassen von Seminar-, Haus- oder Diplomarbeiten treten bei der Typographie zwei Probleme auf:
- Kenntnis der Regeln
- Umsetzung der Regeln
Die Regeln sind beispielsweise im Duden definiert. Es darf also in Fußnoten im Ausdruck S. 5—17 kein Zeilenumbruch erfolgen und zwischen den Ziffern steht ein Gedankenstrich.
Die Umsetzung ist mit dem jeweiligen Textverarbeitungsprogramm zu bewerkstelligen und hier stößt beispielsweise Word an seine Grenzen, da es zwischen Zahl und Prozentzeichen keinen kleinen Zwischenraum setzen möchte. Hier gibt es nur Leerzeichen. Andere Programme, wie LaTeX, bieten dem Nutzer kleinere Zwischenräume.
Eine anschauliche Erläuterung der deutschen Typographie-Regeln und deren Umsetzung in LaTeX bieten folgende Dokumente, die auch für den Nicht-LaTeX-Nutzer interessant sind:
- Werner Struckmann: Typographische Grundregeln und ihre Umsetzung in LaTeX
- Marion Neubauer: Feinheiten bei wissenschaftlichen Publikationen – Mikrotypographie-Regeln. Erschienen in Die Texnische Komödie. Teil 1 erschienen in Heft 4/1996, 8. Jg, S. 23-40. Teil 2 erschienen in Heft 1/1997, 9. Jg, S. 25-44.
Weiterführende Links zur Typographie hat Matthias Pospiech zusammengestellt.
Zur Auffrischung der deutschen Rechtschreibung kann ich noch die Anmerkungen von Werner Struckmann empfehlen, der auch auf die korrekte Schreibung von Englischen Wörtern im Deutschen eingeht.
Kategorie: LaTeX, 27.09.2007
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Inhalt
Schlecker, Matthias (2009): Credit Spreads – Einflussfaktoren, Berechnung und langfristige Gleichgewichtsmodellierung. (Reihe Finanzierung, Kapitalmarkt und Banken, Band 66) Eul Verlag, Lohmar/Köln.
