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Seitenumbruch im Inhaltsverzeichnis

LaTeX fügt standardmäßig im Inhaltsverzeichnis einen Seitenumbruch ein, wenn die Seite voll ist. So erhält man ein optisch ansprechendes, aber funktional unbefriedigendes Ergebnis. Denn das Inhaltsverzeichnis soll dem Leser ermöglichen, die Struktur einer Arbeit schnell zu erfassen. Daher sollten Seitenumbrüche nicht innerhalb einer Liste von Unterabschnitten einer Gliederungsebene erfolgen.


Im oben dargestellten Inhaltsverzeichnis sollte LaTeX beispielsweise nicht zwischen 4.3.2 und 4.3.3 einen Seitenumbruch einfügen, da so der Unterabschnitt 4.3 (Liquiditätskomponente) in zwei Teilen dargestellt wird.

Eleganter ist es, den Seitenumbruch zwischen 4.2 und 4.3 zu setzen (auch wenn man in diesem Fall sogar überlegen könnte, das gesamte Kapitel 4 auf die nächste Seite zu schieben).

Dazu muss im Text des Dokumentes vor der Definition des Abschnittes 4.3 ein manueller Seitenumbruch gesetzt werden:

\addtocontents{toc}{\protect\newpage}

Der Seitenumbruch wird nur im Inhaltsverzeichnis angezeigt, aber nicht im Fließtext.

Kategorie: , 22.07.2008

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