Zinsrisiko oder Zinsänderungsrisiko?
Setzt sich ein Anleger einem Zinsrisiko oder einem Zinsänderungsrisiko aus?
In der Entscheidungstheorie wird das Zinsrisiko durch die Wahrscheinlichkeitsverteilung des zukünftigen Marktzinssatzes als Zufallsvariable beschrieben und damit muss die Änderung der Variablen bereits im Risiko enthalten sein.
Zinsrisiko genügt, Zinsänderungsrisiko ist ein schöner Pleonasmus.
Literatur:
- Grob, Andreas (2001): Betriebswirtschaftliche Zinsrisikopolitik und Kapitalkosten einer Unternehmung. Zugl. Dissertation Technische Universität Braunschweig, Logos, Berlin.
- Jokisch, Jens (1987): Betriebswirtschaftliche Währungsrisikopolitik und Internationales Finanzmanagement – Elemente einer Theorie der betriebswirtschaftlichen Währungsrisikopolitik als Bestandteil des Internationalen Finanzmanagements. Poeschel, Stuttgart.
Kategorie: Blog, 22.06.2007
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Schlecker, Matthias (2009): Credit Spreads – Einflussfaktoren, Berechnung und langfristige Gleichgewichtsmodellierung. (Reihe Finanzierung, Kapitalmarkt und Banken, Band 66) Eul Verlag, Lohmar/Köln.
